07.02.2017

FGF deckt auf: Massive Benachteiligung von Pendlern

Sofortige Überprüfung des Penderrechners gefordert

(c) Heute 07.02.2017

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Nach Bekanntwerden erster Fälle von Fehlberechnungen der Kilometerzahl des Pendlerrechners hakte FGF-Bundesvorsitzender Stefan Tichy nach. Ergebnis: innerhalb weniger Tage wurden allein im Finanzressort drei weitere Fälle bekannt.

Benachteiligt fühlte sich in den letzten Jahren auch Finanzbeamter Andreas E. (52): "Beim Pendlerrechner werden für die Strecke von Großweikersdorf nach Wien-Heiligenstadt 49,9 Kilometer ausgewiesen, tatsächlich sind es 53. Dadurch beträgt die Gesamtkilometerzahl zwischen Wohnung und Arbeitsstätte in Wien-Mitte nur 57 statt 60,1." Bei der 60-Kilometer-Marke macht der Pendlerrechner aber einen Schnitt: "Das bedeutet jährlich für mich rund 230 Euro weniger im Börserl."

"Die Frage, die sich hier stellt ist: wieviele Pendler sind noch betroffen? Denn nicht nur bei der Kilometerzahl von 60 gibt es einen Sprung - auch zwischen 20 und 40 Kilometern. Für Betroffene würde das bedeuten, dass ihnen unter Umständen bei Neuberechnung z.B. erstmals Pendlerpauschale zustehen würde", so FGF-Tichy.

Die FGF will nun sofortige Nachbesserungen: "Wir fordern eine umgehende Überprüfung des Pendlerrechners auf Richtigkeit, insbesondere auf der Strecke der Franz-Josefs-Bahn. Die Pendler sollen das Geld erhalten, das ihnen zusteht."

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